Vier Tatzen, ein Schwanz und jede Menge Action



Oder in Wurschtels Fall: Nur so viel Action wie nötig ist, um zum Fressnapf zu gelangenFaulenzen ist Wurschtels Ding und dabei hat er den körperlichen Energiesparmodus immer auf Anschlag. 



Sein Frauchen Hilde kümmert sich stets liebevoll um ihn, schützt ihn vor dem Leben und sorgt dafür, dass er immer genug Leckerchen im System hat. 


Sie hat ihn fast noch lieber als Jürgen, ihren Nichtsnutz von Ehemann, den sie aber auch ab und an mit Essbarem versorgen muss, damit dieser auch Geld nach Hause bringt.

Gut, zugegeben: Jürgen war überhaupt erst der Grund, warum Kater Wurschtel hier sein Heim fand.


In seiner Not, wiedermal ohne Geburtstagsgeschenk für seine liebe Frau dazustehen, war Jürgen aus purem Zufall auf diesen Kater gestoßen. 


 

Jürgen zieht es vor, nach der Arbeit seine Couch auf ihre Festigkeit zu testen und in seinem Leben alle Fernsehprogramme einmal durchgeguckt zu haben.

  


Doch der Kater kuschelt auch gern auf dem Sofa, was die Beziehung der beiden immer wieder auf die Probe stellt.

Wurschtels Erkundungsradius beschränkt sich auf das Haus, das Haus und ... das Haus. Er kommt zwar ursprünglich von einem Bauernhof, war aber schon als Kind sehr kräftig gebaut.


 Oder wenn man die Wahrheit spricht: Einfach nur fett. 



Eines Tages bezwingt Wurschtel die Treppe ins Obergeschoss wieder einmal nach dem zwölften Anlauf und was er da oben findet, lässt ihm vor Schreck die Hosen runter.



Denn was macht man, wenn Mäuse auf dem eigenen Dachboden eine Großstadt errichten? Schaut man da einfach zu oder holt man den Kammerjäger

Nager sind Wurschtel nicht geheuer. Diese kleinen, flinken Biester sind einfach zu schnell für den fetten Kater und erwischt er durch puren Zufall doch mal eine, ist sie selbst mit zwei gebrochenen Beinen noch geschickter als er.


Jürgen ist in diesem Fall keine große Hilfe, so viel ist Wurschtel klar. Also wird er das Problem wohl selbst in die Hand nehmen müssen.